Das Haus steht auf dem Gelände des 1830 errichteten Saseler Gutshofes. 1897 erstand der Landwirt Konrad Reuter das Gebäude, das 1904 vollständig abbrannte. Die Gestalt des neuen Gebäudes ist der Vision Konrad Reuters zu verdanken, der für seine Milchwirtschaft 1908 einen Viehstall modernster Ausrichtung errichten ließ: 168 Milchkühe und sechs Zugochsen fanden Platz. Es gab vier Futterböden und einen Heuboden. Auf dem Dach, dem heutigen Großen Saal, befand sich auch ein Wassertank für 11.000 l Wasser. Es ist eines der ältesten noch erhaltenen Gebäude des Stadtteils. 1919 wurde der Sasel-Hof verkauft und erfuhr im Laufe der Jahrzehnte verschiedene Nutzungen. Zuletzt diente das Haus als Schule. Seit der Gründung des Vereins 1980 entwickelte sich im ehemaligen Kuhstall eines der größten Stadtteil-Kulturzentren in Hamburgs Norden.
1982 wurde zunächst im Rahmen der Mitbenutzung von Klassenzimmern mit dem Programm begonnen. 1987 übernahm der Verein das ganze Haus. Es hat sich seitdem zu einem viel besuchten und attraktiven Zentrum für Kultur und Bildung entwickelt.