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VERKNÜPFUNGEN

VERKNÜPFUNGEN

SPORTBÖDENSYSTEME

Sportbödensysteme:

Sportböden müssen nach DIN 18032, Teil 2 (Sportböden) eine Schutzfunktion, eine Sportfunktion und eine technische Funktion erfüllen.

Sportböden sollen zwar einen Aufprall dämpfen (Schutzfunktion), sie dürfen aber nicht die Energie des Sportlers zu ihrer Verformung aufzehren (Sportfunktion), darüber hinaus müssen sie dauerhaft allen Belastungen standhalten, z.B. Punktlasten aus Sportgeräten, Tribünen usw. (technische Funktion).

Diese Funktionen erfüllen sie, wenn sie folgende Eingeschaften haben:

– Elastizität und Nachgiebigkeit,

– Ebenflächigkeit,

– Trittsicherheit,

– Gleitsicherheit,

– Bruchsicherheit,

– gutes Ballreflexionsvermögen,

– geringe Geräuschentwicklung.

Unabhängig von herstellerspezifischen Eigenschaften unterscheidet man zwei grundsätzliche Sportbodenarten: flächenelastische und punktelastische Sportböden. Dazwischen liegen die Mischformen der kombiniertelastischen und mischelastischen Konstruktionen. Der Unterschied liegt in den Verformungseigenschaften und den sich daraus ergebenden Konsequenzen für die Eignung im jeweiligen Objekt.

Nach DIN 18032 können diese Forderungen durch vier verschiedene Konstruktionen erfüllt werden.

1. Flächenelastischer Sportboden:

– Flächenelastischer Sportboden mit elastischer Konstruktion (Schwingboden)

– Flächenelastischer Sportboden mit elastischer Schicht (Sandwichbauweise)

 

Flächenelastischer Sportboden

 

Sie werden auch Schwingböden genannt. Ihr Konstruktionsprinzip sind kreuzende Brettlagen.

Als flächenelastisch wird ein nachgiebiger, biegestreifer Boden bezeichnet, der bei einer punktförmigen Belastun an seiner Oberffläche eine Verformungsmulde bildet, die wesentlich größer als die belastete Fläche ist.
Auf Grund ihrer flexiblen Nutzungsmöglichkeiten und der damit verbundenen hohen Wirtschaftlichkeit setzen sich flächenelastische Sportböden immer mehr durch. Das Prinzip des flächenelastischen Sportbodens ist für nahezu jedes Objekt ideal.

Ein Holzschwingboden ist ein flächenelastisches Sportbodensystem mit einer zwei- oder dreilagigen Unterkonstruktion aus Holzwerkstofflagen (Schwingträger und Blindboden), welche im Verbund aufgebaut werden. Zur Lastverteilung werden 12-18mm starke Holzwerkstoffplatten auf die Blindbodenlage geschraubt.

Der flächenelastische Sportboden gewährt bei Drehbewegungen mehr Freiheit. Gelenke, Muskeln und Bänder der Sportler werden optimal geschont. Sämtliche Profisportarten, wie Baskett-, Hand- und Volleyball, so wie der Tanzsport finden auf flächenelastischen Sportboden statt.

Die Eigenkonstruktionshöhen dieser Systeme beträgt je nach Aufbau mindestens 70-100mm und kann durch fachgerechtes aushöhen der Unterkonstruktion auf die benötigte Objekthöhe angepasst werden.

Oberbelag:

– Linoleum

– Sport PVC

– PUR-Beschichtung

– Parkett

Als Wärme- und Trittschalldämmung kommen Mineralwollmatten oder Dämmplatten (EPS/PUR) nach Bedarf zum Einsatz.

Spezielle Schwingbodenheizsysteme können in den Gesamtaufbau integriert und mit verschieden Dämmungen von einer Mineralwollmatte bis zur hochwertigen PUR-Dämmplatte kombiniert werden.

2. Mischelastischer Sportboden:

Als mischelastisch wird ein nachgiebiger, biegeweicher Boden mit einer flächenversteifenden Komponenten bezeichnet.  Die Verformungsmulde bei punktförmiger Belastung liegt zwischen der eines flächenelastischen und der eines punktelastischen Sportbodens.

Mischelastische Sportbodensysteme bestehen aus einem vollflächig verklebten PE-Schaum welcher mit einem fugenlosen PU-Auftrag in mehreren Schichten und ca. 2mm starken Hartbeschichtung versehen wird.

 

Mischelastischer Sportboden

 

Mischelastische Sportböden sind in der Oberfläche weicher als flächenelastische Sportböden, wegen ihrer flächenversteifenden Konstruktion aber nicht so weich wie punktelastische Sportböden.

Die Verformungsmulde ist kleinflächig, jedoch deutlich über die Belastungsfläche hinausgehend.

Oberbelag:

– Linoleum

– PUR-Beschichtung

3. Punktelastischer Sportboden:

Sie werden durch die Kombination von Schäumen und elastischen Bodenbelägen auf der Baustelle hergestellt oder als Verbundbelag geliefert. Die Schaumschicht ist zwischen 10 und 14 mm dick und wird bei einigen Systemen durch ein Kunststoffgitter an der Obereseite der Schaumschicht verstärkt.

Als punktelastisch wird ein biegeweicher Boden bezeichnet, der bei punktförmiger Belastung an seiner Oberfläche eine der Form der Belastungsfläche entsprechende Verformungsmulde bildet, die etwa so groß wie die belastete Fläche ist.

Oberbelag:

– Linoleum

– PUR-Beschichtung

Als Untergrund ist eine ebene Fläche erforderlich.

 

Punktelastischer Sportboden

 

Nachgiebiger, biegeweicher Boden mit einer eng an die Belastungsfläche angepassten Verformungsmulde.

Die kleinflächig elastische Oberfläche absorbiert allerdings schneller die auftretende Kraft bei einem Sturz. Bei ausschließlicher Nutzung des Sportbodens durch Kinder, empfiehlt sich der weichere punktelastische Boden.

4. Kombiniertelastischer Sportboden:

Hier wird ein Schwingboden mit einem punktelastischen Boden kombiniert. Dementsprechend überlagern sich bei punktförmiger Belastung eine großflächige Verformungsmulde und eine der Belastungsfläche entsprechende Verformungsmulde.

Bei diesem Bodenaufbau werden die Vorteile hinsichtlich der Schutzfunktion des punktelastischen Sportbodens mit den Vorteilen der Sportfunktion des flächenelastischen Bodens vereint.

 

Kombiniertelastischer Sportboden

 

Flächenelastischer Boden mit punktelastischer Oberschicht. Verformungsmulde im Bereich der Lastverteilungsschicht großflächig, im Bereich der Oberschicht eng an die Belastungsfläche angepast.
 

Oberbelag:

– PUR-Beschichtung

– Linoleum

– Sport PVC

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